“Der Gartenrotschwanz wurde zum Vogel des Jahres 2011 gekürt  – um den Blick auf seine Gefährdung zu lenken, die Schutzbemühungen zu intensivieren und viele Fans für einen der schönsten Vögel Deutschlands zu gewinnen. Keck und mit kontrastreichem Federkleid kommt er daher, doch ist er in weiten Regionen Deutschlands selten geworden. Mehr als die Hälfte des Brutareals des Gartenrotschwanzes liegt in Europa. Es erstreckt sich von Portugal und Spanien bis hoch in den Norden Norwegens und über die Türkei bis in den Kaukasus und hin zum Baikalsee. In Mitteleuropa bilden Deutschland und Frankreich Verbreitungsschwerpunkte. Den Winter verbringt er südlich der Sahara in Afrika. Der Gartenrotschwanz ist als Höhlen- und Halbhöhlenbrüter stark an alten Baumbestand gebunden und besiedelt primär lichte und trockene Laubwälder, Lichtungen oder Waldränder. Häufig ist er auch in Siedlungsnähe anzutreffen, so in Parkanlagen mit lockerem Baumbestand, stark begrünten Villenvierteln oder Gartenstädten, Dorfrändern und Obstgärten.”  Abb. und Textauszüge aus der NABU-Seite:  http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/vogeldesjahres/2011-gartenrotschwanz/informationen/12836.html Ein treuer Bewohner der Streuobstwiesen wird geehrt: Naturschutzbund Deutschland informiert: Schon immer ist er oder sie mein steter Begleiter bei allen Bodenbearbeitungen im Garten und auf der Streuobstwiese. Mit seinem meckernden Gesang und der tänzerischen Art der Beutefangs (Insekten) ist er nie zu übersehen. Er braucht erhöhte Sitzplätze in Sträuchern und Bäumen und ist dankbar für gegliederte Streuobstwiesen mit ihren Blütenpflanzen, Heckenbereichen und Kompostplätzen. Dass ein Biogarten und eine natürliche gegliederte Streuobstwiese giftfrei bleiben ist selbstverständlich! Der Gartenrotschwanz mag alte Obstbäume, vor allen Ruinen und Spechtbäume am Waldrand, da er dort die natürlichen Höhlen findet. Das kann aber auch ein alter Holzstapel sein, oder einfach ein Balken oder eine geschützte Ecke (3-4 m hoch) in einem Feldschuppen. Nach meinen Erfahrungen nimmt er angebotene Nisthilfen nicht gerne an, sie kommen ihm wohl zu perfekt für sein unordentliches Nest vor. Also hilft die natürliche Unordnung einer Streuobstwiesen mit ihren verschiedenen Kleinbiotopen: Nix tun ist manchmal wirklich besser! Wenn es eine Nisthife sein soll, dann Ende April aufhängen, da erst erst spät aus seinem Winterquartier in Afrika zurückkehrt! Neues von der Streuobstwiese